März 2015

Zu Beginn des Monat März gibt es sehr gute Nachrichten. In dieser Woche wurden die neuen Saalfenster endlich fertiggestellt. Meine Augen werden erneuert.

Im November wurden die alten Fenster bereits teilweise ausgebaut. Doch leider waren die oberen Rundbögen der Saalfenster mit einem falschen Radius gefertigt worden. Die Fenster mussten neu geordert/gebaut, geliefert und eingebaut werden.

 

Der alte versottete Kamin wird abgebaut und das Dach dicht gemacht. Und die Mauerfugen werden mit Muschelkalk verfugt. So der Plan.

April und Ostern 2015

Die beiden Türen zu den ehemaligen Toiletten werden entfernt und die Mauern ausgestemmt. Damit können die beiden Saal-Fenster von 1903 wieder erstellt werden. Das war der ursprüngliche Zustand des ehemaligen Kinosaals, bevor das Toilettengebäude angebaut wurde.

Bevor die neu gemauerte Außenfassade an der Nordseite mit verdünnter Salzsäure gereinigt werden kann, muss der versottete Kamin abgetragen werden. Danach wird das gesamte Mauerwerk mit Bremer-Muschelkalk verfugt. An der Ostseite ist bereits vieles fertig, aber es braucht eben noch Zeit, bis die Außenmauern in neuem Glanz erscheinen können.

Mein viertes Auge an der Giebelnordseite ist drin

In der dritten Aprilwoche habe ich ein weiteres Auge auf der Nordseite der Giebelwand erhalten. Sie wurde auf gestemmt, abgestützt und mit viel Geschick eine Fenstertüre eingebaut.

Die Lücke im Übergang zwischen neu gebautem Gebäudeteil und der alten Giebelwand wurde ebenfalls geschlossen. Rechts neben der neuen Fenstertüre wurde die Giebelwand vor dem Kamin instand gesetzt. Im Saal wurde die Mauer oberhalb des Schlafzimmer geschlossen.

 

Der Mai ist gekommen die Bäume schlagen aus

Das Wetter im Mai ist wunderbar und die Blätter sprießen. Alles ist grün und auch die Kopflinden vor dem Haus sind wieder ausgeschlagen. Wenn man jetzt Nachts durch Loquard fährt bin ich wieder voll und ganz beleuchtet und freue mich das ich auch in der Dunkelheit  wieder glänzen kann.

Die Wunden im Garten und im Boden von den Ausgrabungen für die Strom und Gasleitungen verheilen und der  restaurierte Gartenzaun, sowie die neue Hecke  machen mich recht glücklich und erinnern mich immer mehr an alte und gute Zeiten.

In der Ferienwohnung im ehemaligen Kinosaal gehen die Arbeiten voran und die Wände werden verputzt. Jetzt habe ich wieder Menschen im Haus, die hier schlafen und leben. Die Küchendüfte und das lachen erinnern mich so an die guten Tage und ich hoffe das es so weiter geht.

 

 

Alle Fenster sind eingebaut und die hinter Giebelwand ist geschlossen

Die Lücke im Übergang zwischen neu gebautem Gebäudeteil und der alten Giebelwand wurde. Die letzte Hausecke wurde neu gemauert. Jetzt ist das komplette Gebäude geschlossen. Die Giebelwand steht vollständig. Jetzt müssen die Mauerfugen mit Muschelkalk gefüllt werden.

Im Juni werden Wände verputzt

Das Wetter im Juni eignet sich wunderbar um in der Ferienwohnung die Wände zu verputzen. Elektroleitungen sind bereits verlegt und jetzt werden die Wände glatt gemacht und schon einmal Lampen aufgehängt, weil die Decken ja bereits fertig sind.

 

 

 

Wasser und Heizungsleitungen werden verlegt

Es werden neue Heizungsleitungen verlegt. Warm- und Kaltwasser Rohre werden im Ferienhaus  montiert. Die neue Duschtasse wird montiert und im Badezimmer wird ein neuer Estrich verlegt, damit das Badezimmer gefliest und fertig gestellt werden kann.

Für die neue 100 Jahre alte Haustür für das Kapellchen muß ein neuer Sturz eingezogen werden und ein Teil der Mauer an der Tür neu aufgemauert werden.

Die Küchentheke wird höher gemauert und an der Frontseite bereits verfugt.

 

 

 

Ferienwohnung wächst in großen Schritten

Ende Juli und Anfang August hat der Ausbau des Ferienhauses und die Außenansicht nach Westen einen starken Fortschritt gemacht. Die ehemalige Toilette (wirkte wie ein Gefängnis) ist verschwunden, die Fensterbänke wurden neu gemauert und die Stürze über den Fenstern ausgebessert. Gelichzeitig wurden Teile der Norwand neu aufgemauert und der Anschluß zur neu erstellten Giebelwand wieder hergestellt. Es sind fleißige Maurer bei der Arbeit.

Im Bereich des Saales wurde alle neuen Räume fertiggestellt. Ich habe endlich eine Abwasserleitung für die neue Toilette bekommen.

Die Decken im Kinderzimmer, Flur und künftigen Badezimmer sind neu gestrichen. Es fehlen die Leitungen für Steckdosen und Heizung, dann können die Wände verputzt werden. Und zum Schluss noch der Estricht mit Verlegung der Cottofliesen.

Zum Jahrestag trafen sich Kölner und Loquarder zu einem kleinen Grillfest. Da es ein Sturmsamstag war, wurden die Feierlichkeiten in die gute Stube verlegt.

Die ersten Übernachtungsgäste nach vielen Jahren zeigten sich begeistert vom Haus und den neuen Räumen, auch wenn alles noch ein wenig provisorisch war, ist der Spirit der Gastlichkeit in allen Räumen, ob alt oder neu, spürbar. Ich fühle mich gut in meinen alten, neuen Mauern.

Die alte Toilettenanlage wird abgerissen

Die alte Toilettenanlage an der Südseite abgerissen. Das hässliche Gefängnis landet im Schuttcontainer. Jetzt sind wir mit der Wandansicht zurück in den Jahren um 1900. Die beiden Giebelwandfenster komme gut zur Geltung.

Man erkennt die Fassade nicht mehr wieder.

Herbst im Garten und die Feinarbeiten beginnen

Jetzt wo die Tage frischer werden und im Garten die ersten Herbstblumen auftauchen, hat die Gemeinde Krummhörn den Bauzahn abgeholt.

Ich habe den ersten schicken neuen Fensterrahmen innen bekommen. Jetzt werden die ersten Wasserleitungen verlegt. Und die Heizungsinstallation beginnt. Die erste Wand im Schlafzimmer ist fertig. Jetzt muss verputzt werden. So langsam wird es ganz nett hier.

Oktober 2015

Eine Blutbuche aus Köln findet einen Platz in meinem Garten

Alte Möbel passend zum Alter meiner Mauern

Passend zum Alter meiner Mauern, haben meine neuen Besitzer viele alte Möbel zusammen gesucht. Die kamen nun gemeinsam mit einer wunderschönen Buche in einem LKW an.

Hach, wie habe ich mich gefreut. Eine alte Gartenbank. Eine alte Schwengelpumpe und ein uraltes Wagenrad sowie sehr alte Lampen und Schränke stehen jetzt in den vorher leeren Räumen und warten darauf ihren Platz ein zu nehmen.